AGBs

All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen für Ver­brau­cher

I. Gel­tungs­be­reich und Ände­run­gen die­ser All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen

  1. Für sämt­li­che Geschäf­te zwi­schen dem Kun­den und Hei­di Veit-Gön­ner „die gön­ne­rin“ gel­ten die­se All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen („AGB“), sofern der Kun­de ein Ver­brau­cher ist.
  2. Die AGB gel­ten aus­schließ­lich. Wider­spre­chen­de und/​oder ergän­zen­de all­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen des Kun­den gel­ten vor­be­halt­lich einer aus­drück­li­chen schrift­li­chen Zustim­mung von Veit-Gön­ner nicht.
  3. Alle Ange­bo­te sind frei­blei­bend.
  4. Die AGB gel­ten als Rah­men­ver­ein­ba­rung in ihrer jeweils gel­ten­den Fas­sung auch für künf­ti­ge Geschäf­te zwi­schen Hei­di Veit-Gön­ner und dem Kun­den, ohne dass es eines erneu­ten Hin­wei­ses bedarf. Inner­halb eines Ver­trags wer­den Ände­run­gen die­ser AGB dem Kun­den spä­tes­tens zwei Mona­te vor dem vor­ge­schla­ge­nen Zeit­punkt ihres Wirk­sam­wer­dens in Text­form ange­bo­ten. Hat der Kun­de mit Hei­di Veit-Gön­ner im Rah­men der Geschäfts­be­zie­hun­gen einen elek­tro­ni­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­weg ver­ein­bart, kön­nen die Ände­run­gen auch auf die­sem Weg ange­bo­ten wer­den. Die Zustim­mung des Kun­den gilt als erteilt, wenn er sei­ne Ableh­nung nicht vor dem vor­ge­schla­ge­nen Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Ände­run­gen ange­zeigt hat. Auf die­se Geneh­mi­gungs­wir­kung wird ihn Hei­di Veit-Gön­ner in ihrem Ange­bot beson­ders hin­wei­sen.

II. Waren­an­ge­bot

Das umfang­rei­che Sor­ti­ment ist immer wie­der sai­so­nal beding­ten Ver­än­de­run­gen unter­wor­fen. Soll­ten ein­zel­ne Arti­kel vor­über­ge­hend nicht vor­han­den sein, behält sich Hei­di Veit-Gön­ner ein Aus­tausch gegen zumin­dest gleich­wer­ti­ge Ware vor.

III. Stand­zeit Buf­fet

  1. Im Inter­es­se der Qua­li­tät und im Hin­blick auf die Richt­li­ni­en der Lebens­mit­tel­hy­gie­never­ord­nung ist die Stand­zeit von Buf­fets auf maxi­mal drei Stun­den begrenzt. Wird die Bestel­lung über einen län­ge­ren Zeit­raum benö­tigt, kann der Kun­de nach Abspra­che mit Hei­di Veit-Gön­ner mit der Gesamt­men­ge auf ver­schie­de­ne Zei­ten aus­wei­chen.
  2. Im Fal­le von soge­nann­ten Buf­fet-Lie­fe­run­gen über­nimmt Hei­di Veit-Gön­ner für eine unsach­ge­mä­ße Lage­rung des Lie­fer­ge­gen­stan­des ab dem Zeit­punkt der Über­ga­be gemäß Tz. VII. durch den Kun­den kei­ner­lei Haf­tung.

IV. Prei­se, Preis­lis­te und Mehr­wert­steu­er

  1. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die für die­se Leis­tun­gen ver­ein­bar­ten Prei­se an Hei­di Veit-Gön­ner zu zah­len. Dies gilt auch für in Ver­bin­dung mit der Ver­an­stal­tung ste­hen­de Leis­tun­gen und Aus­la­gen von Hei­di Veit-Gön­ner an Drit­te, soweit die Aus­la­gen und Leis­tun­gen ver­trag­lich ver­ein­bart oder von dem Kun­den geneh­migt wur­den.
  2. Sofern im Ein­zel­fall nicht Prei­se ver­ein­bart sind, gel­ten die in der Preis­lis­te neu­es­ten Datums auf­ge­führ­ten Prei­se.
  3. Hei­di Veit-Gön­ner ist zu einer Preis­er­hö­hung berech­tigt, wenn sich die dem ver­ein­bar­ten Ent­gelt zugrun­de lie­gen­den Löh­ne und Kos­ten erhö­hen und zwi­schen Ver­trags­ab­schluss und der Lie­fe­rung bzw. Über­ga­be an den Kun­den mehr als vier Mona­te ver­stri­chen sind.
  4. Der Kun­de trägt neben der eigent­li­chen Ver­gü­tung bestimm­te Aus­la­gen, die ersetzt wer­den müs­sen.

V. Fäl­lig­keit, Anzah­lung, Ver­zug

  1. Für Ver­trä­ge von bestehen­den Kun­den gilt: bei Auf­trä­gen mit einem Auf­trags­wert bis € 500,– net­to erhal­ten Sie Ihre End­rech­nung nach der Ver­an­stal­tung. Die­se kann per Über­wei­sung oder Kre­dit­kar­ten­zah­lung gezahlt wer­den.
  2. Ab einem Auf­trags­wert von € 500,– Euro net­to, erlau­ben wir uns eine Vor­ab-Rech­nung über 80% zu stel­len. Für Ver­trä­ge mit Neu­kun­den gilt: Bis zu einem Auf­trags­wert von € 500,– net­to erlau­ben wir uns eine Vor­ab­rech­nung über 100% des Auf­trags­wer­tes zu stel­len.
  3. Unse­re Rech­nun­gen kön­nen mit fol­gen­den Zah­lungs­mit­teln begli­chen wer­den: per Über­wei­sung oder bar. Unse­re Rech­nun­gen sind nach Erhalt sofort zahl­bar. Eine End­rech­nung bei varia­blen Kos­ten (z. B. Geträn­ke­ver­brauch oder höhe­rer Per­so­nal­ein­satz) wird nach der Ver­an­stal­tung nach tat­säch­li­chem Auf­wand in Rech­nung gestellt. Ein even­tu­ell ent­stan­de­nes Gut­ha­ben wür­de unver­züg­lich an Sie zurück­über­wie­sen.
  4. Bei Zah­lungs­ver­zug kön­nen wir gesetz­li­che Rech­te gel­tend machen.
  5. Vor Rech­nungs­stel­lung teilt der Kun­de uns die kor­rek­te Rech­nungs­an­schrift mit. Für das noch­ma­li­ge Aus­stel­len einer Rech­nung an einen kor­ri­gier­ten Rech­nungs­emp­fän­ger (Name und/​oder Anschrift) erhe­ben wir eine Bear­bei­tungs­ge­bühr in Höhe von € 20,– zzgl. MwSt..

VI. Rück­tritt, Stor­no, Kos­ten, Ände­rung der Teil­neh­mer­zahl, Zah­lungs­pflicht trotz Streiks

  1. Der Kun­de hat jeder­zeit das Recht, vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten. Soweit kei­ne wei­te­ren schrift­li­chen Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen dem Kun­den und der Hei­di Veit-Gön­ner getrof­fen wur­den, hat Hei­di Veit-Gön­ner Anspruch auf eine ange­mes­se­ne Ent­schä­di­gung wie folgt:
    1. Nach Auf­trags­ver­ga­be wer­den bei einer Stor­nie­rung bis sie­ben vol­le Werk­ta­ge vor dem ers­ten Ver­an­stal­tungs­tag 80 % des letzt­gül­ti­gen Ange­bo­tes in Rech­nung gestellt.
    2. Bei einer Stor­nie­rung bis drei vol­le Werk­ta­ge vor dem ers­ten Ver­an­stal­tungs­tag wer­den 90 % des letzt­gül­ti­gen Ange­bo­tes in Rech­nung gestellt.
    3. Bei einer Stor­nie­rung unter drei vol­len Werk­ta­gen vor dem ers­ten Ver­an­stal­tungs­tag wer­den 100 % des letzt­gül­ti­gen Ange­bo­tes in Rech­nung gestellt.
  2. Soweit noch kein Betrag für Spei­sen und Geträn­ke ver­trag­lich ver­ein­bart war, wird für die Berech­nung der Ent­schä­di­gung das preis­lich nied­rigs­te Buf­fet oder Menü des jeweils gül­ti­gen Ver­an­stal­tungs­an­ge­bo­tes zugrun­de gelegt.
  3. Abge­schlos­se­ne Ver­trä­ge für Räum­lich­kei­ten wer­den nach den Rück­tritts­be­din­gun­gen des jewei­li­gen Ver­mie­ters berech­net
  4. Der Kun­de schul­det kei­ne Ent­schä­di­gung gemäß Abs. 1,2 und 3, wenn er nach­weist, dass Hei­di Veit-Gön­ner infol­ge des Rück­tritts über­haupt kein Scha­den oder kei­ne Wert­min­de­rung ent­stan­den ist oder der Scha­den oder Wert­min­de­rung wesent­lich nied­ri­ger als die Pau­scha­le sind.
  5. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, Hei­di Veit-Gön­ner gegen­über bei Bestel­lung die vor­aus­sicht­li­che Teil­neh­mer­zahl anzu­ge­ben. Die Spei­sen­pla­nung, der genaue Ablauf der Ver­an­stal­tung und sons­ti­ge, für die Ver­an­stal­tung wich­ti­ge Details, müs­sen Hei­di Veit-Gön­ner bis spä­tes­tens zehn Werk­ta­ge vor dem Ver­an­stal­tungs­ter­min schrift­lich mit­ge­teilt wer­den, um eine sorg­fäl­ti­ge Vor­be­rei­tung zu sichern. Eine Anpas­sung der Per­so­nen­zahl kann bis fünf Werk­ta­ge vor Ver­an­stal­tungs­da­tum erfol­gen. Bei kurz­fris­ti­ger Auf­trags­er­tei­lung ist die Ent­schei­dung unver­züg­lich nach Über­mitt­lung des Ange­bots schrift­lich mit­zu­tei­len.
  6. Bei einer Redu­zie­rung der Teil­neh­mer­zahl um mehr als 10 % ist Hei­di Veit-Gön­ner berech­tigt, die ver­ein­bar­ten Prei­se pro Per­son ange­mes­sen zu erhö­hen.
  7. Im Fal­le einer Abwei­chung der Teil­neh­mer­zahl nach oben wird die tat­säch­li­che Teil­neh­mer­zahl berech­net.
  8. Der Kun­de ist zur Bezah­lung der bestell­ten Ware und Leis­tung auch dann ver­pflich­tet, wenn sein Betrieb bestreikt wird.

VII. Trans­port, Gefahr­tra­gung, Über­ga­be

  1. Ver­sen­det Hei­di Veit-Gön­ner den Lie­fer­ge­gen­stand nach einem ande­ren Ort als ihren Fir­men­sitz, so geht die Gefahr auf den Kun­den über, sobald Hei­di Veit-Gön­ner die Ware oder den Miet­ge­gen­stand dem mit der Ver­sen­dung beauf­trag­ten Spe­di­teur, Fracht­füh­rer oder sons­ti­gen Drit­ten aus­ge­lie­fert hat. Erfolgt die Ver­sen­dung mit eige­nen Fahr­zeu­gen von Hei­di Veit-Gön­ner, so geht die Gefahr über mit dem Zeit­punkt der Ankunft der Fahr­zeu­ge am Bestim­mungs­ort des Kun­den. Der Kun­de trägt die Trans­port­kos­ten von dem Fir­men­sitz von Hei­di Veit-Gön­ner zu dem Bestim­mungs­ort.
  2. Die Über­ga­be des Lie­fer­ge­gen­stan­des erfolgt förm­lich und unver­züg­lich nach Leistungserbringung/​Anlieferung. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, am Über­ga­be­ter­min selbst teil­zu­neh­men oder sich von einem ent­spre­chend bevoll­mäch­tig­ten Beauf­trag­ten ver­tre­ten zu las­sen. Inso­weit wird aus­drück­lich aner­kannt, dass auch ein Über­ga­be­ter­min kurz vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn nicht unan­ge­mes­sen ist.
  3. Even­tu­ell noch aus­ste­hen­de Teil­leis­tun­gen oder gerüg­te Män­gel wer­den schnellst­mög­lich nach­ge­holt bzw. besei­tigt. Sofern sie die Gesamt­leis­tung nicht wesent­lich beein­träch­ti­gen, berech­ti­gen sie nicht zur Ver­wei­ge­rung der Über­ga­be.
  4. Hat der Kun­de die Leis­tung oder einen Teil der Leis­tung ohne vor­her­ge­hen­de förm­li­che Über­ga­be in Benut­zung genom­men, ins­be­son­de­re mit dem Ver­zehr der gelie­fer­ten bzw. zube­rei­te­ten Spei­sen und Geträn­ke begon­nen, so gilt die Über­ga­be mit der Benut­zungs­hand­lung als erfolgt.

VIII. Ter­mi­ne, Lie­fe­rung

  1. Die Lie­fe­rung erfolgt ent­spre­chend der jeweils geson­dert getrof­fe­nen Ver­ein­ba­rung. Die ver­ein­bar­ten Lie­fer- und Leis­tungs­ter­mi­ne sind ver­bind­lich, es sei denn, Hei­di Veit-Gön­ner wird an der Erfül­lung ihrer Ver­bind­lich­kei­ten durch den Ein­tritt von unvor­her­seh­ba­ren, außer­ge­wöhn­li­chen Umstän­den, die sie trotz der nach den Umstän­den des Fal­les zumut­ba­ren Sorg­falt nicht abwen­den konn­te oder durch höhe­re Gewalt gehin­dert. In die­sem Fall und wenn die Lie­fe­rung nicht inner­halb ange­mes­sen zu ver­län­gern­der Frist erbracht wer­den kann, wird Hei­di Veit-Gön­ner von den Lie­fer- und Leis­tungs­ver­pflich­tun­gen befreit. Soweit Hei­di Veit-Gön­ner die Nicht­ein­hal­tung der Lie­fer­frist nicht zu ver­tre­ten hat, besteht kein Scha­den­er­satz­an­spruch des Kun­den. Hei­di Veit-Gön­ner hat die Ver­zö­ge­rung oder die Unmög­lich­keit der Lie­fe­rung nicht zu ver­tre­ten, wenn Hei­di Veit-Gön­ner von ihren Lie­fe­ran­ten ver­zö­gert oder nicht belie­fert wor­den ist (Selbst­be­lie­fe­rungs­vor­be­halt).
  2. Die Lie­fe­rung erfolgt nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen zum ver­ein­bar­ten Lie­fer­ter­min an die von dem Kun­den ange­ge­be­ne Lie­fer­adres­se. Beson­der­hei­ten, die den Lie­fer­ort betref­fen, wie Bau­stel­len, lan­ge Wege, Trep­pen­auf­gän­ge, nicht funk­tio­nie­ren­de Fahr­stüh­le usw. sind durch den Kun­den bei der Bestel­lung mit­zu­tei­len, damit Hei­di Veit-Gön­ner sich zeit­lich und orga­ni­sa­to­risch dar­auf ein­rich­ten kann. Feh­len Hei­di Veit-Gön­ner sol­che Infor­ma­tio­nen oder han­delt es sich um beson­ders auf­wen­di­ge Gege­ben­hei­ten, den Lie­fer­ort betref­fend, behält sich Hei­di Veit-Gön­ner die Berech­nung einer Mehr­auf­wands­pau­scha­le vor.
  3. Bei jeder Lie­fe­rung muss mit Zeit­ver­schie­bun­gen gerech­net wer­den, die Hei­di Veit-Gön­ner selbst bei gro­ßer Sorg­falt nicht beein­flus­sen kann. Even­tu­ell erfor­der­li­che behörd­li­che Geneh­mi­gun­gen oder Park­aus­wei­se sind von dem Kun­den zu beschaf­fen.
  4. Ver­zö­ge­run­gen durch höhe­re Gewalt, ins­be­son­de­re nicht vor­her­seh­ba­re Ver­kehrs­be­ein­träch­ti­gun­gen, gehen nicht zu Las­ten von Hei­di Veit-Gön­ner. Im Fall von Ver­zö­ge­run­gen aus vor­her genann­ten Grün­den ver­schie­ben sich die zuge­sag­ten Ter­mi­ne um die Dau­er der Behin­de­rung.
  5. Spä­tes­tens mit Über­ga­be des Lie­fer­ge­gen­stan­des an den Kun­den geht die Gefahr für Ver­lust, Beschä­di­gung, Ver­min­de­rung und Ver­schlech­te­rung des Leis­tungs­ge­gen­stan­des auf den Kun­de über.

IX. Män­gel und Gewähr­leis­tung

  1. Bean­stan­dun­gen wegen offen­sicht­li­cher Män­gel müs­sen unver­züg­lich (nach Mög­lich­keit vor Ort) nach Erhalt der Leis­tung schrift­lich und spe­zi­fi­ziert gerügt wer­den, spä­tes­tens jedoch bin­nen 72 Stun­den nach Ende der Ver­an­stal­tung. Ande­ren­falls gilt die Leis­tung von Hei­di Veit-Gön­ner als vom Kun­den akzep­tiert.
  2. Bei berech­tig­ten Män­geln steht Hei­di Veit-Gön­ner nach ihrer Wahl das Recht zur Nach­bes­se­rung oder Nach­lie­fe­rung zu. Schlägt der Nach­bes­se­rungs­ver­such fehl, so kann der Kun­de dann, wenn nur ein uner­heb­li­cher Man­gel vor­liegt, eine Preis­min­de­rung vor­neh­men oder nach sei­ner Wahl vom Ver­trag zurück­tre­ten. Hei­di Veit-Gön­ner ver­si­chert, dafür Sor­ge zu tra­gen, dass die anzu­lie­fern­den Waren sorg­fäl­tig und vor­schrifts­mä­ßig trans­por­tiert wer­den. Hei­di Veit-Gön­ner haf­tet nicht für nach Ablie­fe­rung beim Kun­den durch unsach­ge­mä­ßen Umgang, etwa durch beein­träch­ti­gen­de Lager­tem­pe­ra­tu­ren ent­stan­de­ne Schä­den an der Ware.
  3. Die Gewähr­leis­tung erstreckt sich nicht auf sol­che Män­gel, die beim Kun­den durch natür­li­che Abnut­zung, Feuch­tig­keit, star­ke Erwär­mung oder unsach­ge­mä­ße Behand­lung oder unsach­ge­mä­ße Lage­rung ent­ste­hen. In glei­cher Wei­se erstreckt sich die Gewähr­leis­tung nicht auf zumut­ba­re Abwei­chun­gen in Form, Maßen, Aus­se­hen, Kon­sis­tenz, Geschmack und sons­ti­ge Beschaf­fen­heit der Ware, ins­be­son­de­re der Lebens­mit­tel.
  4. Die Ver­jäh­rung der Ansprü­che der Kun­den auf­grund eines Man­gels wird auf ein Jahr beschränkt.

X. Haf­tung von Hei­di Veit-Gön­ner

  1. Hei­di Veit-Gön­ner haf­tet auf Scha­den­er­satz nur
  2. bei Vor­satz,
  3. bei gro­ber Fahr­läs­sig­keit,
  4. bei schuld­haf­ter Ver­let­zung von Leben, Kör­per oder Gesund­heit,
  5. nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz
  6. und unter Beach­tung der nach­fol­gen­den Bestim­mun­gen:
  7. Bei schuld­haf­ter Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten haf­tet Hei­di Veit-Gön­ner auch bei leich­ter Fahr­läs­sig­keit, im letz­te­ren Fall begrenzt auf den ver­trags­ty­pi­schen, vor­her­seh­ba­ren Scha­den. Wesent­li­che Ver­trags­pflich­ten sind die­je­ni­gen, deren Erfül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­trags über­haupt erst ermög­licht und auf deren Ein­hal­tung der Ver­trags­part­ner regel­mä­ßig ver­traut und ver­trau­en darf.
  8. Wei­te­re Ansprü­che sind aus­ge­schlos­sen.
  9. Hei­di Veit-Gön­ner haf­tet nicht für Schä­den durch die Waren und Spei­sen von Hei­di Veit-Gön­ner, sofern der Kun­de am Ende einer Ver­an­stal­tung übrig geblie­be­ne Waren und Spei­sen nicht an Hei­di Veit-Gön­ner zurück­gibt, son­dern die­se an Drit­te ver­teilt.
  10. Für man­gel­haf­te Lie­fe­run­gen bzw. Leis­tun­gen von Fremd­be­trie­ben, die Hei­di Veit-Gön­ner im Auf­trag des Kun­den ein­ge­schal­tet hat, wird kei­ne Haf­tung über­nom­men, sofern Hei­di Veit-Gön­ner nicht eine vor­sätz­li­che oder grob fahr­läs­si­ge Ver­let­zung der Sorg­falts­pflicht bei der Aus­wahl und Über­wa­chung der Fremd­be­trie­be nach­ge­wie­sen wird und, sofern durch die Pflicht­ver­let­zung von Hei­di Veit-Gön­ner Schä­den für Leib, Leben und Gesund­heit ent­ste­hen. Der Kun­de kann gege­be­nen­falls die Abtre­tung der Ansprü­che von Hei­di Veit-Gön­ner gegen­über dem Fremd­be­trieb ver­lan­gen.
  11. Eben­so wenig haf­tet Hei­di Veit-Gön­ner für man­gel­haf­te Lie­fe­run­gen bzw. Leis­tun­gen des Kun­den selbst bzw. Drit­ter, ins­be­son­de­re bei selbst mit­ge­brach­ten Spei­sen und Geträn­ken.

XI. Kün­di­gung durch Hei­di Veit-Gön­ner

Hei­di Veit-Gön­ner ist berech­tigt, das Ver­trags­ver­hält­nis jeder­zeit aus wich­ti­gem Grund zu been­den.

Ein wich­ti­ger Grund liegt ins­be­son­de­re vor, wenn

  • die Ver­an­stal­tung den rei­bungs­lo­sen Geschäfts­be­trieb gefähr­det und/​oder die Sicher­heit der Mit­ar­bei­ter nicht mehr gewähr­leis­tet wer­den kann,
  • der Ruf sowie die Sicher­heit von Hei­di Veit-Gön­ner erheb­lich gefähr­det wird,
  • im Fal­le höhe­rer Gewalt, sofern die Ver­trags­er­fül­lung nicht nur vor­über­ge­hend erschwert oder unmög­lich wird,
  • wenn ver­ein­bar­te Akon­to­zah­lun­gen des Kun­den nicht ter­min­ge­recht ein­ge­hen.

XII. Haf­tung des Kun­den

  1. Für Beschä­di­gun­gen, die durch Gäs­te, Mit­ar­bei­ter oder Beauf­trag­te des Kun­den ver­ur­sacht wer­den, haf­tet der Kun­de. Die Kos­ten dar­aus sind Hei­di Veit-Gön­ner voll zu erset­zen. Bei Beschä­di­gung, Bruch oder Dieb­stahl des ver­wen­de­ten Equip­ments (Glä­ser, Besteck, Geschirr, Tisch­wä­sche, Deko­ra­ti­on etc.) von Hei­di Veit-Gön­ner wird dies dem Kun­den zur Gän­ze in Rech­nung gestellt. Die Zäh­lung von ver­wen­de­tem Equip­ment fin­det im Hau­se von Hei­di Veit-Gön­ner statt. Hei­di Veit-Gön­ner kann vom Kun­den den Nach­weis ange­mes­se­ner Haft­pflicht­ver­si­che­rung ver­lan­gen. Hei­di Veit-Gön­ner haf­tet nicht für Ver­lust, Bruch oder Beschä­di­gung der von Kun­den ein­ge­brach­ten Gegen­stän­de.
  2. Die Sorg­falts­pflicht für ange­mie­te­te Gegen­stän­de obliegt ab der Über­nah­me bis zur Rück­stel­lung dem Kun­den. All­fäl­li­ge Schä­den, Fehl­men­gen bzw. Ver­lust sind vom Kun­den zu ver­tre­ten und wer­den durch Hei­di Veit-Gön­ner geson­dert berech­net.

XIII. Sal­va­to­ri­sche Klau­sel

Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen unwirk­sam sein oder wer­den, so berührt dies die Ver­bind­lich­keit der übri­gen Bestim­mun­gen und der unter ihrer Zugrun­de­le­gung geschlos­se­nen Ver­trä­ge nicht. Die unwirk­sa­me Bestim­mung ist durch eine wirk­sa­me, die ihr dem Sinn und Zweck am nächs­ten kommt, zu erset­zen.

Boden­heim, Okto­ber 2019

All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen für Unter­neh­mens­kun­den

I. Gel­tungs­be­reich und Ände­run­gen die­ser All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen

  1. Für sämt­li­che Geschäf­te zwi­schen dem Kun­den und Hei­di Veit-Gön­ner gel­ten die­se All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen („AGB“), sofern der Kun­de ein Unter­neh­mer, eine juris­ti­sche Per­so­nen des öffent­li­chen Rechts und ein öffent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen ist.
  2. Die AGB gel­ten aus­schließ­lich. Wider­spre­chen­de und/​oder ergän­zen­de all­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen des Kun­den gel­ten vor­be­halt­lich einer aus­drück­li­chen schrift­li­chen Zustim­mung von Hei­di Veit-Gön­ner nicht.
  3. Alle Ange­bo­te sind frei­blei­bend. Mit Auf­trags­er­tei­lung, tele­fo­nisch oder schrift­lich, erkennt der Kun­de die nach­fol­gen­den AGB an.
  4. Die AGB gel­ten als Rah­men­ver­ein­ba­rung in ihrer jeweils gel­ten­den Fas­sung auch für künf­ti­ge Geschäf­te zwi­schen Hei­di Veit-Gön­ner und dem Kun­den, ohne dass es eines erneu­ten Hin­wei­ses bedarf. Inner­halb eines Ver­trags wer­den Ände­run­gen die­ser AGB dem Kun­den spä­tes­tens zwei Mona­te vor dem vor­ge­schla­ge­nen Zeit­punkt ihres Wirk­sam­wer­dens in Text­form ange­bo­ten. Hat der Kun­de mit Hei­di Veit-Gön­ner im Rah­men der Geschäfts­be­zie­hun­gen einen elek­tro­ni­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­weg ver­ein­bart, kön­nen die Ände­run­gen auch auf die­sem Weg ange­bo­ten wer­den. Die Zustim­mung des Kun­den gilt als erteilt, wenn er sei­ne Ableh­nung nicht vor dem vor­ge­schla­ge­nen Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Ände­run­gen ange­zeigt hat. Auf die­se Geneh­mi­gungs­wir­kung wird ihn die Hei­di Veit-Gön­ner in ihrem Ange­bot beson­ders hin­wei­sen.

II. Waren­an­ge­bot

Das umfang­rei­che Sor­ti­ment ist immer wie­der sai­so­nal beding­ten Ver­än­de­run­gen unter­wor­fen. Soll­ten ein­zel­ne Arti­kel vor­über­ge­hend nicht vor­han­den sein, behält sich Hei­di Veit-Gön­ner ein Aus­tausch gegen zumin­dest gleich­wer­ti­ge Ware vor.

III. Stand­zeit Buf­fet

  1. Im Inter­es­se der Qua­li­tät und im Hin­blick auf die Richt­li­ni­en der Lebens­mit­tel­hy­gie­never­ord­nung ist die Stand­zeit von Buf­fets auf maxi­mal drei Stun­den begrenzt. Wird die Bestel­lung über einen län­ge­ren Zeit­raum benö­tigt, kann der Kun­de nach Abspra­che mit Hei­di Veit-Gön­ner mit der Gesamt­men­ge auf ver­schie­de­ne Zei­ten aus­wei­chen.
  2. Im Fal­le von soge­nann­ten Buf­fet-Lie­fe­run­gen über­nimmt Hei­di Veit-Gön­ner für eine unsach­ge­mä­ße Lage­rung des Lie­fer­ge­gen­stan­des ab dem Zeit­punkt der Über­ga­be gemäß Tz. VII. durch den Kun­den kei­ner­lei Haf­tung.

IV. Prei­se, Preis­lis­te und Mehr­wert­steu­er

  1. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die für die­se Leis­tun­gen ver­ein­bar­ten Prei­se an Hei­di Veit-Gön­ner zu zah­len. Dies gilt auch für in Ver­bin­dung mit der Ver­an­stal­tung ste­hen­de Leis­tun­gen und Aus­la­gen von Hei­di Veit-Gön­ner an Drit­te, soweit die Aus­la­gen und Leis­tun­gen ver­trag­lich ver­ein­bart oder von dem Kun­den geneh­migt wur­den.
  2. Sofern im Ein­zel­fall nicht Prei­se ver­ein­bart sind, gel­ten die in der Preis­lis­te neu­es­ten Datums auf­ge­führ­ten Prei­se.
  3. Hei­di Veit-Gön­ner ist zu einer Preis­er­hö­hung berech­tigt, wenn sich die dem ver­ein­bar­ten Ent­gelt zugrun­de lie­gen­den Löh­ne und Kos­ten erhö­hen und zwi­schen Ver­trags­ab­schluss und der Lie­fe­rung bzw. Über­ga­be an den Kun­den mehr als vier Mona­te ver­stri­chen sind.
  4. Der Kun­de trägt neben der eigent­li­chen Ver­gü­tung bestimm­te Aus­la­gen, die ersetzt wer­den müs­sen.

V. Fäl­lig­keit, Anzah­lung, Ver­zug

  1. Für Ver­trä­ge von bestehen­den Kun­den gilt: bei Auf­trä­gen mit einem Auf­trags­wert bis € 500,– net­to erhal­ten Sie Ihre End­rech­nung nach der Ver­an­stal­tung. Die­se kann per Über­wei­sung oder Kre­dit­kar­ten­zah­lung gezahlt wer­den.
  2. Ab einem Auf­trags­wert von € 500,– Euro net­to, erlau­ben wir uns eine Vor­ab-Rech­nung über 80% zu stel­len. Für Ver­trä­ge mit Neu­kun­den gilt: Bis zu einem Auf­trags­wert von € 500,– net­to erlau­ben wir uns eine Vor­ab­rech­nung über 100% des Auf­trags­wer­tes zu stel­len.
  3. Unse­re Rech­nun­gen kön­nen mit fol­gen­den Zah­lungs­mit­teln begli­chen wer­den: per Über­wei­sung oder bar. Unse­re Rech­nun­gen sind nach Erhalt sofort zahl­bar. Eine End­rech­nung bei varia­blen Kos­ten (z. B. Geträn­ke­ver­brauch oder höhe­rer Per­so­nal­ein­satz) wird nach der Ver­an­stal­tung nach tat­säch­li­chem Auf­wand in Rech­nung gestellt. Ein even­tu­ell ent­stan­de­nes Gut­ha­ben wür­de unver­züg­lich an Sie zurück­über­wie­sen.
  4. Bei Zah­lungs­ver­zug kön­nen wir gesetz­li­che Rech­te gel­tend machen.
  5. Vor Rech­nungs­stel­lung teilt der Kun­de uns die kor­rek­te Rech­nungs­an­schrift mit. Für das noch­ma­li­ge Aus­stel­len einer Rech­nung an einen kor­ri­gier­ten Rech­nungs­emp­fän­ger (Name und/​oder Anschrift) erhe­ben wir eine Bear­bei­tungs­ge­bühr in Höhe von € 20,– zzgl. MwSt..

VI. Rück­tritt, Stor­no, Kos­ten, Ände­rung der Teil­neh­mer­zahl, Zah­lungs­pflicht trotz Streiks

  1. Der Kun­de hat jeder­zeit das Recht, vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten. Soweit kei­ne wei­te­ren schrift­li­chen Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen dem Kun­den und­Hei­di Veit-Gön­ner getrof­fen wur­den, hat Hei­di Veit-Gön­ner Anspruch auf eine ange­mes­se­ne Ent­schä­di­gung wie folgt:
    1. Nach Auf­trags­ver­ga­be wer­den bei einer Stor­nie­rung bis sie­ben vol­le Werk­ta­ge vor dem ers­ten Ver­an­stal­tungs­tag 80 % des letzt­gül­ti­gen Ange­bo­tes in Rech­nung gestellt.
    2. Bei einer Stor­nie­rung bis drei vol­le Werk­ta­ge vor dem ers­ten Ver­an­stal­tungs­tag wer­den 90 % des letzt­gül­ti­gen Ange­bo­tes in Rech­nung gestellt.
    3. Bei einer Stor­nie­rung unter drei vol­len Werk­ta­gen vor dem ers­ten Ver­an­stal­tungs­tag wer­den 100 % des letzt­gül­ti­gen Ange­bo­tes in Rech­nung gestellt.
  2. Soweit noch kein Betrag für Spei­sen und Geträn­ke ver­trag­lich ver­ein­bart war, wird für die Berech­nung der Ent­schä­di­gung das preis­lich nied­rigs­te Buf­fet oder Menü des jeweils gül­ti­gen Ver­an­stal­tungs­an­ge­bo­tes zugrun­de gelegt.
  3. Abge­schlos­se­ne Ver­trä­ge für Räum­lich­kei­ten wer­den nach den Rück­tritts­be­din­gun­gen des jewei­li­gen Ver­mie­ters berech­net
  4. Der Kun­de schul­det kei­ne Ent­schä­di­gung gemäß Abs. 1,2 und 3, wenn er nach­weist, das­s­Hei­di Veit-Gön­ner infol­ge des Rück­tritts über­haupt kein Scha­den oder kei­ne Wert­min­de­rung ent­stan­den ist oder der Scha­den oder Wert­min­de­rung wesent­lich nied­ri­ger als die Pau­scha­le sind.
  5. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, Hei­di Veit-Gön­ner gegen­über bei Bestel­lung die vor­aus­sicht­li­che Teil­neh­mer­zahl anzu­ge­ben. Die Spei­sen­pla­nung, der genaue Ablauf der Ver­an­stal­tung und sons­ti­ge, für die Ver­an­stal­tung wich­ti­ge Details, müs­sen Hei­di Veit-Gön­ner bis spä­tes­tens zehn Werk­ta­ge vor dem Ver­an­stal­tungs­ter­min schrift­lich mit­ge­teilt wer­den, um eine sorg­fäl­ti­ge Vor­be­rei­tung zu sichern. Eine Anpas­sung der Per­so­nen­zahl kann bis fünf Werk­ta­ge vor Ver­an­stal­tungs­da­tum erfol­gen. Bei kurz­fris­ti­ger Auf­trags­er­tei­lung ist die Ent­schei­dung unver­züg­lich nach Über­mitt­lung des Ange­bots schrift­lich mit­zu­tei­len.
  6. Bei einer Redu­zie­rung der Teil­neh­mer­zahl um mehr als 10 % ist Hei­di Veit-Gön­ner berech­tigt, die ver­ein­bar­ten Prei­se pro Per­son ange­mes­sen zu erhö­hen.
  7. Im Fal­le einer Abwei­chung der Teil­neh­mer­zahl nach oben wird die tat­säch­li­che Teil­neh­mer­zahl berech­net.
  8. Der Kun­de ist zur Bezah­lung der bestell­ten Ware und Leis­tung auch dann ver­pflich­tet, wenn sein Betrieb bestreikt wird.

VII. Trans­port, Gefahr­tra­gung, Über­ga­be

  1. Ver­sen­det Hei­di Veit-Gön­ner den Lie­fer­ge­gen­stand nach einem ande­ren Ort als ihren Fir­men­sitz, so geht die Gefahr auf den Kun­den über, sobald Hei­di Veit-Gön­ner die Ware oder den Miet­ge­gen­stand dem mit der Ver­sen­dung beauf­trag­ten Spe­di­teur, Fracht­füh­rer oder sons­ti­gen Drit­ten aus­ge­lie­fert hat. Erfolgt die Ver­sen­dung mit eige­nen Fahr­zeu­gen von Hei­di Veit-Gön­ner, so geht die Gefahr über mit dem Zeit­punkt der Ankunft der Fahr­zeu­ge am Bestim­mungs­ort des Kun­den. Der Kun­de trägt die Trans­port­kos­ten von dem Fir­men­sitz von Hei­di Veit-Gön­ner zu dem Bestim­mungs­ort.
  2. Die Über­ga­be des Lie­fer­ge­gen­stan­des erfolgt förm­lich und unver­züg­lich nach Leistungserbringung/​Anlieferung. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, am Über­ga­be­ter­min selbst teil­zu­neh­men oder sich von einem ent­spre­chend bevoll­mäch­tig­ten Beauf­trag­ten ver­tre­ten zu las­sen. Inso­weit wird aus­drück­lich aner­kannt, dass auch ein Über­ga­be­ter­min kurz vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn nicht unan­ge­mes­sen ist.
  3. Even­tu­ell noch aus­ste­hen­de Teil­leis­tun­gen oder gerüg­te Män­gel wer­den schnellst­mög­lich nach­ge­holt bzw. besei­tigt. Sofern sie die Gesamt­leis­tung nicht wesent­lich beein­träch­ti­gen, berech­ti­gen sie nicht zur Ver­wei­ge­rung der Über­ga­be.
  4. Hat der Kun­de die Leis­tung oder einen Teil der Leis­tung ohne vor­her­ge­hen­de förm­li­che Über­ga­be in Benut­zung genom­men, ins­be­son­de­re mit dem Ver­zehr der gelie­fer­ten bzw. zube­rei­te­ten Spei­sen und Geträn­ke begon­nen, so gilt die Über­ga­be mit der Benut­zungs­hand­lung als erfolgt.

VIII. Ter­mi­ne, Lie­fe­rung

  1. Die Lie­fe­rung erfolgt ent­spre­chend der jeweils geson­dert getrof­fe­nen Ver­ein­ba­rung. Die ver­ein­bar­ten Lie­fer- und Leis­tungs­ter­mi­ne sind ver­bind­lich, es sei denn, Hei­di Veit-Gön­ner wird an der Erfül­lung ihrer Ver­bind­lich­kei­ten durch den Ein­tritt von unvor­her­seh­ba­ren, außer­ge­wöhn­li­chen Umstän­den, die sie trotz der nach den Umstän­den des Fal­les zumut­ba­ren Sorg­falt nicht abwen­den konn­te oder durch höhe­re Gewalt gehin­dert. In die­sem Fall und wenn die Lie­fe­rung nicht inner­halb ange­mes­sen zu ver­län­gern­der Frist erbracht wer­den kann, wird Hei­di Veit-Gön­ner von den Lie­fer- und Leis­tungs­ver­pflich­tun­gen befreit. Soweit Hei­di Veit-Gön­ner die Nicht­ein­hal­tung der Lie­fer­frist nicht zu ver­tre­ten hat, besteht kein Scha­den­er­satz­an­spruch des Kun­den. Hei­di Veit-Gön­ner hat die Ver­zö­ge­rung oder die Unmög­lich­keit der Lie­fe­rung nicht zu ver­tre­ten, wenn Hei­di Veit-Gön­ner von ihren Lie­fe­ran­ten ver­zö­gert oder nicht belie­fert wor­den ist (Selbst­be­lie­fe­rungs­vor­be­halt).
  2. Die Lie­fe­rung erfolgt nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen zum ver­ein­bar­ten Lie­fer­ter­min an die von dem Kun­den ange­ge­be­ne Lie­fer­adres­se. Beson­der­hei­ten, die den Lie­fer­ort betref­fen, wie Bau­stel­len, lan­ge Wege, Trep­pen­auf­gän­ge, nicht funk­tio­nie­ren­de Fahr­stüh­le usw. sind durch den Kun­den bei der Bestel­lung mit­zu­tei­len, damit Hei­di Veit-Gön­ner sich zeit­lich und orga­ni­sa­to­risch dar­auf ein­rich­ten kann. Feh­len Hei­di Veit-Gön­ner sol­che Infor­ma­tio­nen oder han­delt es sich um beson­ders auf­wen­di­ge Gege­ben­hei­ten, den Lie­fer­ort betref­fend, behält sich Hei­di Veit-Gön­ner die Berech­nung einer Mehr­auf­wands­pau­scha­le vor.
  3. Bei jeder Lie­fe­rung muss mit Zeit­ver­schie­bun­gen gerech­net wer­den, die Hei­di Veit-Gön­ner selbst bei gro­ßer Sorg­falt nicht beein­flus­sen kann. Even­tu­ell erfor­der­li­che behörd­li­che Geneh­mi­gun­gen oder Park­aus­wei­se sind von dem Kun­den zu beschaf­fen.
  4. Ver­zö­ge­run­gen durch höhe­re Gewalt, ins­be­son­de­re nicht vor­her­seh­ba­re Ver­kehrs­be­ein­träch­ti­gun­gen, gehen nicht zu Las­ten von Hei­di Veit-Gön­ner. Im Fall von Ver­zö­ge­run­gen aus vor­her genann­ten Grün­den ver­schie­ben sich die zuge­sag­ten Ter­mi­ne um die Dau­er der Behin­de­rung.
  5. Spä­tes­tens mit Über­ga­be des Lie­fer­ge­gen­stan­des an den Kun­den geht die Gefahr für Ver­lust, Beschä­di­gung, Ver­min­de­rung und Ver­schlech­te­rung des Leis­tungs­ge­gen­stan­des auf den Kun­de über.

IX. Män­gel und Gewähr­leis­tung

  1. Bean­stan­dun­gen wegen offen­sicht­li­cher Män­gel müs­sen unver­züg­lich (nach Mög­lich­keit vor Ort) nach Erhalt der Leis­tung schrift­lich und spe­zi­fi­ziert gerügt wer­den, spä­tes­tens jedoch bin­nen 72 Stun­den nach Ende der Ver­an­stal­tung. Ande­ren­falls gilt die Leis­tung von Hei­di Veit-Gön­ner als vom Kun­den akzep­tiert.
  2. Bei berech­tig­ten Män­geln steht Hei­di Veit-Gön­ner nach ihrer Wahl das Recht zur Nach­bes­se­rung oder Nach­lie­fe­rung zu. Schlägt der Nach­bes­se­rungs­ver­such fehl, so kann der Kun­de dann, wenn nur ein uner­heb­li­cher Man­gel vor­liegt, eine Preis­min­de­rung vor­neh­men oder nach sei­ner Wahl vom Ver­trag zurück­tre­ten. Hei­di Veit-Gön­ner ver­si­chert, dafür Sor­ge zu tra­gen, dass die anzu­lie­fern­den Waren sorg­fäl­tig und vor­schrifts­mä­ßig trans­por­tiert wer­den. Hei­di Veit-Gön­ner haf­tet nicht für nach Ablie­fe­rung beim Kun­den durch unsach­ge­mä­ßen Umgang, etwa durch beein­träch­ti­gen­de Lager­tem­pe­ra­tu­ren ent­stan­de­ne Schä­den an der Ware.
  3. Die Gewähr­leis­tung erstreckt sich nicht auf sol­che Män­gel, die beim Kun­den durch natür­li­che Abnut­zung, Feuch­tig­keit, star­ke Erwär­mung oder unsach­ge­mä­ße Behand­lung oder unsach­ge­mä­ße Lage­rung ent­ste­hen. In glei­cher Wei­se erstreckt sich die Gewähr­leis­tung nicht auf zumut­ba­re Abwei­chun­gen in Form, Maßen, Aus­se­hen, Kon­sis­tenz, Geschmack und sons­ti­ge Beschaf­fen­heit der Ware, ins­be­son­de­re der Lebens­mit­tel.
  4. Die Ver­jäh­rung der Ansprü­che der Kun­den auf­grund eines Man­gels wird auf ein Jahr beschränkt.

X. Haf­tung von Hei­di Veit-Gön­ner

  1. Hei­di Veit-Gön­ner haf­tet auf Scha­den­er­satz nur
  2. bei Vor­satz,
  3. bei gro­ber Fahr­läs­sig­keit,
  4. bei schuld­haf­ter Ver­let­zung von Leben, Kör­per oder Gesund­heit,
  5. nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz
  6. und unter Beach­tung der nach­fol­gen­den Bestim­mun­gen:
  7. Bei schuld­haf­ter Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten haf­tet Hei­di Veit-Gön­ner auch bei leich­ter Fahr­läs­sig­keit, im letz­te­ren Fall begrenzt auf den ver­trags­ty­pi­schen, vor­her­seh­ba­ren Scha­den. Wesent­li­che Ver­trags­pflich­ten sind die­je­ni­gen, deren Erfül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­trags über­haupt erst ermög­licht und auf deren Ein­hal­tung der Ver­trags­part­ner regel­mä­ßig ver­traut und ver­trau­en darf.
  8. Wei­te­re Ansprü­che sind aus­ge­schlos­sen.
  9. Hei­di Veit-Gön­ner haf­tet nicht für Schä­den durch die Waren und Spei­sen von Hei­di Veit-Gön­ner, sofern der Kun­de am Ende einer Ver­an­stal­tung übrig geblie­be­ne Waren und Spei­sen nicht an Hei­di Veit-Gön­ner zurück­gibt, son­dern die­se an Drit­te ver­teilt.
  10. Für man­gel­haf­te Lie­fe­run­gen bzw. Leis­tun­gen von Fremd­be­trie­ben, die Hei­di Veit-Gön­ner im Auf­trag des Kun­den ein­ge­schal­tet hat, wird kei­ne Haf­tung über­nom­men, sofern Hei­di Veit-Gön­ner nicht eine vor­sätz­li­che oder grob fahr­läs­si­ge Ver­let­zung der Sorg­falts­pflicht bei der Aus­wahl und Über­wa­chung der Fremd­be­trie­be nach­ge­wie­sen wird und, sofern durch die Pflicht­ver­let­zung von Hei­di Veit-Gön­ner Schä­den für Leib, Leben und Gesund­heit ent­ste­hen. Der Kun­de kann gege­be­nen­falls die Abtre­tung der Ansprü­che von Hei­di Veit-Gön­ner gegen­über dem Fremd­be­trieb ver­lan­gen.
  11. Eben­so wenig haf­tet Hei­di Veit-Gön­ner für man­gel­haf­te Lie­fe­run­gen bzw. Leis­tun­gen des Kun­den selbst bzw. Drit­ter, ins­be­son­de­re bei selbst mit­ge­brach­ten Spei­sen und Geträn­ken.

XI. Kün­di­gung durch Hei­di Veit-Gön­ner

Hei­di Veit-Gön­ner ist berech­tigt, das Ver­trags­ver­hält­nis jeder­zeit aus wich­ti­gem Grund zu been­den.

Ein wich­ti­ger Grund liegt ins­be­son­de­re vor, wenn

  • die Ver­an­stal­tung den rei­bungs­lo­sen Geschäfts­be­trieb gefähr­det und/​oder die Sicher­heit der Mit­ar­bei­ter nicht mehr gewähr­leis­tet wer­den kann,
  • der Ruf sowie die Sicher­heit von Hei­di Veit-Gön­ner erheb­lich gefähr­det wird,
  • im Fal­le höhe­rer Gewalt, sofern die Ver­trags­er­fül­lung nicht nur vor­über­ge­hend erschwert oder unmög­lich wird,
  • wenn ver­ein­bar­te Akon­to­zah­lun­gen des Kun­den nicht ter­min­ge­recht ein­ge­hen.

XII. Haf­tung des Kun­den

  1. Für Beschä­di­gun­gen, die durch Gäs­te, Mit­ar­bei­ter oder Beauf­trag­te des Kun­den ver­ur­sacht wer­den, haf­tet der Kun­de. Die Kos­ten dar­aus sind Hei­di Veit-Gön­ner voll zu erset­zen. Bei Beschä­di­gung, Bruch oder Dieb­stahl des ver­wen­de­ten Equip­ments (Glä­ser, Besteck, Geschirr, Tisch­wä­sche, Deko­ra­ti­on etc.) von Hei­di Veit-Gön­ner wird dies dem Kun­den zur Gän­ze in Rech­nung gestellt. Die Zäh­lung von ver­wen­de­tem Equip­ment fin­det im Hau­se von Hei­di Veit-Gön­ner statt. Hei­di Veit-Gön­ner kann vom Kun­den den Nach­weis ange­mes­se­ner Haft­pflicht­ver­si­che­rung ver­lan­gen. Hei­di Veit-Gön­ner haf­tet nicht für Ver­lust, Bruch oder Beschä­di­gung der von Kun­den ein­ge­brach­ten Gegen­stän­de.
  2. Die Sorg­falts­pflicht für ange­mie­te­te Gegen­stän­de obliegt ab der Über­nah­me bis zur Rück­stel­lung dem Kun­den. All­fäl­li­ge Schä­den, Fehl­men­gen bzw. Ver­lust sind vom Kun­den zu ver­tre­ten und wer­den durch Hei­di Veit-Gön­ner geson­dert berech­net.

XIII. Erfül­lungs­ort

Erfül­lungs­ort für Lie­fe­rung, Über­ga­be und Zah­lung ist Boden­heim.

XIV. Gerichts­stand

Aus­schließ­li­cher Gerichts­stand ist – auch für Wechsel‑, Scheck- und Urkun­den­ver­fah­ren – Mainz. Hei­di Veit-Gön­ner darf den Kun­den an sei­nem all­ge­mei­nen Gerichts­stand ver­kla­gen.

XV. Sal­va­to­ri­sche Klau­sel

Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen unwirk­sam sein oder wer­den, so berührt dies die Ver­bind­lich­keit der übri­gen Bestim­mun­gen und der unter ihrer Zugrun­de­le­gung geschlos­se­nen Ver­trä­ge nicht. Die unwirk­sa­me Bestim­mung ist durch eine wirk­sa­me, die ihr dem Sinn und Zweck am nächs­ten kommt, zu erset­zen.

Boden­heim, Okto­ber 2019